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6/24: Video-Konferenzen

Microsoft Teams, Zoom, Skype, Google Meet, Webex, GoToMeeting, Jitsi Meet, ... vielen von uns nutzen diese und andere Tools regelmäßig. Denn Video-Konferenzen sind nicht mehr wegzudenken aus unserer privaten wie beruflichen Kommunikation. Ebenso bei der Weiterbildung, da immer mehr virtuelle Formate angeboten werden. Und nicht zuletzt findet manches Konzert wegen Corona heute online statt.

Wenn die Teilnehmer aus unterschiedlichen Regionen oder sogar Ländern zusammenkommen, ist die Klimabilanz natürlich bei solchen Online-Events in der Regel immer besser als bei einem persönlichen Treffen. Aber was können wir noch tun, um weniger CO2-Emissionen zu generieren?

Die meistgenutzten Videokonferenz-Lösungen haben leider mehrere Nachteile: Die Server werden in der Regel noch nicht mit Ökostrom betrieben und auch der Datenschutz ist nur bedingt gewährleistet, da die Unternehmen ihren Sitz in den USA haben. Der große Vorteil: die Basispakete sind kostenlos nutzbar.

Da Google nach eigenen Angaben für all seiner Services Ökostrom nutzt, ist ein Dienst wie Google Meet an dieser Stelle eine Empfehlung wert. Hier können Meetings mit bis zu 100 Teilnehmer und maximal einer Stunde Dauer kostenlos durchgeführt werden, was für viele Anwendungen ausreichen sollte. In Deutschland gibt es zwar auch ein paar Anbieter, die ihre Server mit Ökostrom betreiben. Aber die sind in der Regel nicht kostenlos und daher für Privatnutzer keine Option, wohl aber vielleicht für umweltbewusste Unternehmen.

Wer es sowohl grün als auch DSGVO-konform haben will, der sollte sich die Open-Source-Software BigBlueButton ansehen, die oft für Homeschooling in der Corona-Zeit genutzt wurde. Die Wenigsten werden sich die Software selbst bei einem grünen Provider installieren wollen, aber es gibt auch Dienstleister, die solche Hosting-Pakete anbieten. Allerdings leider in der Regel nur kostenpflichtig.

Egal, welche Lösung Ihr verwendet: es gibt ein paar generelle Tipps, wie man die Datenübertragung und damit die CO2-Emissionen deutlich verringern kann.

Oft müssen die Teilnehmer, die gerade nicht aktiv kommunizieren ohnehin wegen schlechter Internetverbindungen die Kamera und das Mikrofon deaktivieren. Aber auch bei guten Verbindungen können so bis zu 90 Prozent der Datenübertragungen vermieden werden. Das wollte man immer am Anfang eines Calls vereinbaren! Darüber hinaus lassen viele Programme auch die Einstellung der Videoqualität der Webcam zu. Wenn ich sowieso nur in Briefmarkengröße bei den anderen Teilnehmern zu sehen bin, dann macht HD-Auflösung nicht unbedingt Sinn.

Natürlich sollte ein Referent die bestmögliche Qualität einstellen, wenn er seinen Bildschirm teilt. Also schaut Euch immer die Optionen an, die Ihr habt. Und vereinbart, wann immer es sinnvoll ist, die Deaktivierung von Kamera und / oder Mikrofon bei den Teilnehmern! Oder deaktiviert in der Software gleich Mikrofon und Kamera aller Teilnehmer bei einem Webinar, das Ihr veranstaltet. Ein Chat reicht hier zur Kommunikation normalerweise aus.

Wenn ich selbst einen Video-Call organisiere, nutzte ich gerne eine auf BigBlueButton basierende Lösung auf einem Server, der mit Ökostrom betrieben wird. Darüber hinaus reduziere ich die Auflösung meiner Webcam auf mittlere Qualität und schalte das Mikrofon ab, wenn ich nicht rede. Und was macht Ihr?

Am 7. Dezember geht es weiter mit dem Thema "Social Media".


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