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Mein digitaler Fußabdruck und wie ich ihn verkleinern kann!
13/24: Spam

Spam-Mails sind ein Ärgernis, dass uns schon seit den Anfangszeiten des Internets begleitet, weil sie nicht immer von Mailfiltern erkannt und entfernt werden. Pro Tag werden aktuell schätzungsweise 320 Milliarden E-Mails an über 4 Milliarden Menschen versendet. Je nach Studie sind davon zwischen 57 und 85 Prozent unerwünscht. Dadurch entstehen Millionen Tonnen überflüssige CO2-Emissionen pro Jahr!

Was können wir dagegen tun?

Zu aller erst sollten wir unser Antivirenprogramm, unsere Firewall und alle Software auf allen Endgeräten, mit denen wir uns Internet gehen, immer aktuell halten. Sonst kann es passieren, dass Euer PC unwissentlich gekapert und als Spam-Schleuder verwendet wird.

Ihr solltet auch nirgendwo Eure Mailadresse im Klartext im Internet veröffentlichen. Denn es gibt automatisierte Bots, die diese extrahieren und in zweifelhafte Datenbanken speichern, die Spammer dann für ein paar Euro im Internet erwerben können, um ihr Unwesen zu treiben. Eure Mailadressen sollten auch nicht dem einfachen Muster Vorname.Nachname@anbieter.de entsprechen, weil solche Adressen automatisiert generiert und missbraucht werden können.

Und natürlich solltet Ihr nicht auf zweifelhafte Offerten hereinfallen. Merkwürdige Zahlungsaufforderungen, hoch dotierte Jobangebote, Einladungen zu verlockenden Dates, Pishing-Mails, preiswerte Medikamentenfälschungen etc. richten jedes Jahr Hunderte Millionen Dollar Schäden an, weil sie teilweise nicht als solche erkannt werden. Sonst gäbe es die meisten Spam-Mails gar nicht, wenn man kein Geld damit verdienen könnte!

Ich rate Euch auch, privat verschiedene Mailadressen zu benutzen. Zum Beispiel eine für Newsletter, eine für Online-Accounts und eine für private Kommunikation mit vertrauten Personen. Falls der Spam irgendwann Überhand nehmen sollte, kann man solche Adressen löschen und eine andere registrieren. Dann gehen die Spam-Mails ins Leere und verursacht weniger CO2-Emissionen. Das setzt natürlich voraus, dass Ihr eine Liste führt, wofür Ihr die Mailadresse verwendet.

Ihr werdet wahrscheinlich regelmäßig Euren Spam-Ordner checken, denn leider landen dort manchmal irrtümlich auch Mails von Bekannten oder Newsletter genauso wie in Eurer Inbox manchmal Spam-Mails landen. Bei vielen Mailprogrammen kann man die Empfindlichkeit der Filter einstellen oder sogar einen selbstlernende Spamfilter aktivieren. Oder auch eine Blacklist nutzen, um im Zweifel Mails für ganze Domains wie .ga zu sperren, da ausschließlich von Spammern verwendet werden, weil sie kostenlos und anonym registriert werden können.

Generell sollte Ihr alle Mails in Eurem lokalen Spamordner oder bei Eurem Provider regelmäßig löschen. Oft gibt es dafür Standardeinstellung wie beispielsweise „nach einer Woche löschen“. Denn auch das spart Strom und damit CO2-Emissionen!

Das Spam-Problem an der Wurzel packen könnten leider nur die Provider und die globalen Internet-Organisationen, in dem Sie Adressfälschungen unmöglich machen und Spam-Mails mit KI schon filtern, bevor sie bei unseren Providern und dann in unseren Postfächern landen. Du unseriöse Domains und Provider aussperren. Damit könnte man sehr viel für die Umwelt tun!

Am 14. Dezember geht es weiter mit dem Thema "Dienstleister".


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